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WEBER auf der MOTEK: Besucher waren elektrisiert.

Presseinformation 06-2017 vom 17.10.2017

Die WEBER Schraubautomaten GmbH präsentiert sich zur Fachmesse in Stuttgart als Technologieführer bei Montageprozessen im Anwendungsbereich von E-Mobilität

Wolfratshausen – Die Geschäftsführung der WEBER Schraubautomaten GmbH zieht ein durchweg positives Resümee ihres Messeauftritts während der MOTEK 2017, die Ende letzter Woche zu Ende gegangen war: „Mit dem Anwendungsgebiet unserer automatischen Handschrauber und der stationären Schraubtechnik im Bereich von E-Mobilität haben wir die Besucher an unserem Stand begeistert. Wir bieten damit schon heute die Schraubtechnik für eine Technologie von morgen. Unser Kunden und viele Interessierte waren regelrecht elektrisiert von den zahllosen Möglichkeiten, die wir mit unseren isolierten Schraubspindeln im Hochvoltbereich bieten“, so Karl Bujnowski, Geschäftsführer von WEBER.

Batterieblock des BMW i3 als Anwendungsbeispiel

WEBER hatte während der Fachmesse in Stuttgart demonstriert, wie beispielsweise bei Verschraubungen von Batteriepacks für elektrisch angetriebene Fahrzeuge ein Höchstmaß an Arbeits- und Gesundheitsschutz erreicht werden kann. Mit seinem Hochvolt-Spindelkonzept gelingt WEBER, dass Luft- und Kriechstrecken der anliegenden Spannung vermieden werden. Die Spindeln aus Keramik- und Kunststoffmaterialien sorgen für eine doppelte Isolation an Werkzeug und Werkstück – gesundheitsschädigende oder gar lebensgefährdende Kontakte zu spannungsführenden Teilen werden verhindert. Am Messestand hatte WEBER diese Schraubprozesse durch vier funktionsfähige Schraubautomaten demonstriert, die einen Batterieblock für einen BMW i3 montieren.

Leichtbauweise als Herausforderung der E-Mobilität

Neben der Arbeitssicherheit bei der Montage spannungsführender Bauteile spielt die zunehmende Leichtbauweise im Karosserie- und Fahrzeugbau eine wichtige Rolle. Ergänzend zum Hochvolt-Spindelkonzept bedient WEBER seine Kunden, die das Gewicht der Batterietechnik durch neue Materialen und Verfahren kompensieren müssen, mit innovativen Lösungen der Schraubautomation.

Das Unternehmen hatte während der MOTEK zwei Verbindungsverfahren präsentiert, die sich explizit für die Montage von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen eignen: Die TSS (Thermischer Stoffschluss)-Spindel – ein Setzsystem für die Sandwichstruktur von Wabenplatten – sowie das fließlochformende Schrauben in Hybridstrukturen durch Direktverschraubungen. Beide Verfahren sind speziell auf die Leichtbauweise abgestimmt.

Kampagne „Zukunft Elektrisch Bewegen“

„Dem Thema E-Mobilität gehört die Zukunft. Wir können unseren Kunden schon heute die optimale Schraubtechnologie hierfür bieten“, so Bujnowski. Und weiter: „Aus ersten Anfragen und Gesprächen am Messestand sind bereits konkrete Projektskizzen entstanden, die wir in den nächsten Monaten gemeinsam mit unseren Auftraggebern umsetzen werden.“

Die WEBER Schraubautomaten GmbH gehört seit über 60 Jahren zu den Technologie- und Marktführen im Bereich automatische Schraubsysteme. Mit dem Kompetenzfeld E-Mobilität hat das Wolfratshauser Unternehmen sein Portfolio der Schraubanwendungen ausgeweitet und setzt auf zukunftsfähige Technologien. In den vergangenen Wochen ist hierzu unter dem Titel „Zukunft Elektrisch Bewegen“ eine Kampagne entstanden, die potenzielle Anwender von der hohen Expertise der WEBER-Ingenieure in diesem Segment überzeugen soll. Die Inhalte sind unter www.zukunftelektrischbewegen.de abrufbar.

Zieleinlauf für den „Sonnenwagen“

WEBER hatte seit einigen Monaten das „Team Sonnenwagen Aachen“ bei der Entwicklung eines innovativen Solarautos unterstützt. Der „Sonnenwagen“ war bei der Bridgestone World Solar Challenge an den Start gegangen und am 15. Oktober – nach 3.022 Kilometern quer durch Australien – erfolgreich ins Ziel gekommen.

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Michael Steidl
(Marketing / Öffentlichkeitsarbeit)

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